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Biowein aus Deutschland und Österreich sowie Bioweine aus Frankreich, Italien und Spanien Foto: © Fotolyse - Fotolia.com
CO2-neutraler Biowein Versand

Biowein-erlesen liefert CO2-neutral. Durch eine vertragliche Vereinbarung mit dem Anbieter CO2OL werden die durch den Warenversand freigesetzten Mengen an CO2 durch geeignete Ausgleichsmaßnahmen kompensiert.

CO2OL erreicht dies durch nachhaltige Aufforstung von Tropenwäldern. Die heranwachsenden Bäume entnehmen dabei der Atmosphäre CO2 und geben O2 wieder an die Atmosphäre ab.

Im Rahmen der Kooperation von biowein-erlesen und CO2OL wird für jedes versendete Paket ein vertraglich vereinbarter Betrag gezahlt, der in ein konkretes Aufforstungsprojekt fließt. In diesem Fall handelt es sich um das CO2OL Tropical Mix Reforestation Projekt in Panama. Dort werden mittels zertifizierter Wieder-Aufforstung von tropischen Mischwäldern auf ehemaligen Brachflächen die entsprechenden CO2-Mengen gebunden. Die entstehenden Wälder dienen zu 15 % reinen Naturschutzzwecken. Auf der übrigen Fläche wird nachhaltige, ökologische Forstwirtschaft betrieben. So entstehen neben der CO2-Bindung Vorteile für die Biodiversität durch den Habitatschutz für seltene Tiere und Pflanzen sowie ein sehr guter Wasser- und Erosionsschutz. Zudem werden langfristige Arbeitsplätze mit sozialer Absicherung geschaffen, die zu einer Verbesserung der Lebensqualität und einer Unterstützung der ländlichen Gemeinschaften beitragen. Auch Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen werden finanziert.

Mehr Informationen zu dem Aufforstungsprojekt erhalten Sie hier:
Projektbeschreibung Tropical Mix Reforestation Project - Panama (pdf-Datei 0,95 MB)

Sicher wird es viele geben, die den CO2-Zertifikatehandel für ein Ablassgeschäft halten. Es bleibt der schale Beigeschmack, dass wir durch unseren Lebensstil zu viele nicht erneuerbare Ressourcen verbrauchen.

In diesem Zusammenhang ist es aus meiner Sicht gerade als Biowein-Versandhandel erforderlich, konsequent alle sich bietenden Chancen zu nutzen, die eine Verminderung der CO2- und anderer Emissionen bewirken.
Schon der Bioweinbau bedeutet durch den Verzicht auf energieintensive mineralische Stickstoffdünger und  synthetische Pflanzenschutzmittel eine deutliche Reduzierung des Verbrauches fossiler Rohstoffe - Von den sonstigen positiven Wirkungen auf die Wasserqualität, die Biodiversität und die Qualität der Erzeugnisse ganz zu schweigen.

Als weiteres Mosaiksteinchen bezieht biowein-erlesen seinen Strom aus rein regenerativen Quellen.

Leider gibt es für den Paketversand noch keine entsprechend "emissionsfreie" Lösung. Zwar verbraucht der Versand über einen Paketdienst wesentlich weniger Rohstoffe, als dies der Ab-Hof-Einkauf jedes einzelnen täte. Auch der Einkauf mit dem PKW beim nächsten Weinhändler für 12 Flaschen Wein verbraucht wahrscheinlich mehr Ressourcen als es der hoch effiziente Paketversand tut.
Dennoch gibt es derzeit noch keine Lösung, die den CO2-Ausstoß beim Versand drastisch reduziert, wie es z.B. mit Stromfahrzeugen, die aus regenerativen Quellen geladen werden, möglich wäre.

Bis es soweit ist, taugt also nur die zweitbeste Lösung, nämlich der Einsatz von CO2-Zertifikaten und die entsprechende Bindung des CO2 an anderer Stelle.

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