Rebsorte Grüner Veltliner

Güner Veltliner - Der Österreicher

Der Grüne Veltliner ist für Österreich das, was für Deutschland der Riesling ist. Das beruht einerseits auf der Anbaufläche - der Grüne Veltliner nimmt in Österreich über ein Drittel der Rebfläche ein. In Niederösterreich sogar fast 50 % der Rebfläche. Aber es beruht auch auf der Eigenschaft der Sorte ihren Standort widerzuspiegeln. Neben dem Anbau in Österreich, wächst Grüner Veltliner in erwähnenswertem Umfang nur noch in Tschechien (dort unter dem Namen Veltlinské Zelené oder Veltlin Zelene) sowie in Ungarn unter dem Namen Zöldveltelini.

Über die Herkunft der Rebsorte besteht weitgehend Unklarheit. So ist z.B. umstritten, ob diese Sorte vor über 2000 Jahren schon angebaut wurde, oder doch erst eine Züchtung aus der Zeit vor etwa 300 Jahren ist. Fest steht allerdings, dass es sich um eine Kreuzung handelt, in der die Muttersorte der Traminer ist. Wie so oft!

Synonym für Grüner Veltliner werden z.B. auch die Namen Grüner Muskateller (wenn auch nicht mit der Muskateller-Familie verwandt), Weißgipfler, Manhardsrebe verwendet. Im englischen Sprachraum wird die Rebe als "greener" bezeichnet.

Der Grüne Veltliner ist eine robuste Rebsorte. Er akzeptiert kalte Winter und Spätfröste relativ gut. Allerdings benötigt er eine lange Reifezeit, so dass er in nördlicheren Anbaugebieten wie z.B. in Deutschland keine Rolle spielt. Die Beeren sind sehr dickschalig und vergleichsweise groß. Hervorzuheben ist, dass der Grüne Veltliner nach der Vollreife sehr schnell die Säure abbaut. Das bringt hohe Anforderungen für den Winzer mit sich, der den optimalen Lesetermin exakt bestimmen muss, da bei zu später Lese flache, ausdruckslose Weine ohne Säure mit hohem Alkoholgehalt entstehen würden.

Aromen der Weine aus Grünem Veltliner

Die Sorte bringt fruchtige Weine hervor, die durch eine lebhafte Säure überzeugen. Aus Grünem Veltliner können aber auch sehr komplexe Weine erzeugt werden, die ein hervorragendes Alterungspotenzial zeigen.

Charakteristisch für Weine aus dieser Rebsorte sind ein intensives Bouquet und Fruchtaromen wie z.B. Apfel, Birne oder Ananas. Besonders aber ist die feine Note nach gemahlenem Pfeffer zu erwähnen, das sogenannte "Pfefferl", das dem Grünen Veltliner eigen ist.

Grüner Veltliner kommt mit sehr vielen Böden zurecht, stellt also keine besonderen Ansprüche an den Boden. Böden mit Staunässe sind allerdings nicht geeignet. Die Weine aus Trauben von Lößböden wie sie z.B. im Kremstal, am Wagram und in Niederösterreich vorkommen, erreichen meist eine besondere Komplexität und Würzigkeit. Sehr gut sind auch sandige Böden oder die Schotterflächen, die von den ursprünglichen Donauläufen zurückgelassen wurden (z.B. am Wagram) für den grünen Veltliner geeignet.

Grüner Veltliner im biologischen Weinbau

Der Grüne Veltliner ist in Österreich eine Kernsorte für den biologischen Weinbau. Das hat mit seiner eher geringen bis mittleren Anfälligkeit gegen die wichtigsten Pilzkrankheiten zu tun. Ausserdem zeigen gute Grüne Veltliner Terroir. Das macht sie zu einem exellentem Mittler der biologischen Weinbergsbewirtschaftung, deren Anliegen es ja ist, authentische, ihren Weinberg zeigende Weine zu erzeugen.

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